Repositorium


Neuheiten & Highlights

Angela Lohri
Kombinationstöne und Tartinis »terzo suono«
›› urn:nbn:de:101:1-201610148535

Concerto Köln et al. (Hrsg.)
Am Scheideweg? – Perspektiven der Alte-Musik-Bewegung. Teil 4
›› urn:nbn:de:101:1-20161212220

Frank Hentschel
Musikgeschichte im Raster der Notation
›› urn:nbn:de:101:1-20160905686


Alle Veröffentlichungen

 

Stefanie Acquavella-Rauch

›Öffentliches Privates‹: Intelligenzblätter als Zugangsmöglichkeiten zu unbekannten musikalischen Lebenswelten im 18. Jahrhundert

Beitrag zur Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung Halle/Saale 2015 – »Musikwissenschaft: die Teildisziplinen im Dialog«

Der Begriff der Lebenswelt, wie er in dem Zitat von Jürgen Habermas umrissen wird, ermöglicht es neben der Verortung von Individuen in ihren sozialen, regionalen, zeitlichen und materiellen Kontexten auch, ihr Verhaftetsein in kommunikativen Zusammenhängen und Prozessen zu schildern. Über ein Beschreiben dieser Individuen und ihrer kommunikativen Handlungen ist es daher im Umkehrschluss möglich, Rückschlüsse auf ihre jeweiligen Lebenswelten zu ziehen …

Barbara Alge

Kolonialmusik aus Minas Gerais als Ideologem

Beitrag zur Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung Halle/Saale 2015 – »Musikwissenschaft: die Teildisziplinen im Dialog«

Im Jahre 1946 veröffentlichte Francisco Curt Lange (1903–1997) einen Artikel unter dem Titel »La música en Minas Gerais: un informe preliminar« (»Die Musik in Minas Gerais: ein einleitender Bericht«) im Boletín Latino Americano de Música. Darin berichtet er von einem reichen Musikleben im heutigen brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais, das auf die Zeit des Goldrauschs in Minas Gerais im 18. Jahrhundert zurückgeht …

Wolfgang Auhagen

Einführung zum Hauptsymposion »Musikanalyse im Spannungsfeld von Expertise und computergestützter Datenverarbeitung«

Beitrag zur Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung Halle/Saale 2015 – »Musikwissenschaft: die Teildisziplinen im Dialog«

Einleitend sollen einige Grundideen erläutert werden, die bei der Konzeption des Symposions eine Rolle gespielt haben. Im Titel ist von einem Spannungsfeld die Rede, das zwischen den Polen »Expertise« und »computergestützte Datenverarbeitung« aufgespannt wird. Ist ein solches Bild gerechtfertigt?

Wolfgang Auhagen, Wolfgang Hirschmann

Zur Einführung

Beitrag zur Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung Halle/Saale 2015 – »Musikwissenschaft: die Teildisziplinen im Dialog«

Begrüßungsvortrag von Wolfgang Auhagen und Wolfgang Hirschmann zur Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung 2015 in Halle an der Saale – »Musikwissenschaft: die Teildisziplinen im Dialog«

Theresa Bernhard

Musikalische Praxis im Diskurs symbolischer Herrschaft und die Bedeutung der DDR-Kulturpolitik als Sonderweg

Beitrag zur Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung Halle/Saale 2015 – »Musikwissenschaft: die Teildisziplinen im Dialog«

Der Beitrag widmet sich der Thematik des Symposiums »Macht – Wissen – Widerstand: Musik als Ideologem?« über die Bedeutung von musikalischer Praxis als Bestandteil von Herrschaftsordnungen und Machtbeziehungen …

Robert Beyer

Elektronische Musik

Der Begriff »Elektronische Musik« ist mehrdeutig. Er bezeichnet zwar das Mittel der Ausführung, läßt aber offen, welche Art von Musik man sich in Verbindung mit den elektronischen Klangmitteln vorzustellen hat. Nach ihm ist jede Musik, die auf diesem Wege hergestellt wird, elektronische Musik. ...

Robert Beyer

Zur Geschichte der elektronischen Musik

Die Geschichte der elektronischen Musik ist etwas anderes als die Geschichte der Apparatur und ihrer technischen Entwicklung. Hier der Weg einer ununterbrochenen Kette von Erfindungen, der Weg von Cahill über Mager, Theremin bis zu Trautwein, Martenot und Bode, dort der Weg einer sprunghaft sich vollziehenden Entwicklung ...

Sebastian Biesold, Philipp Kreisig

Jenseits des Gattungsdenkens: Musikdramatische Werke und Herrschaft im Alten Reich

Beitrag zur Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung Halle/Saale 2015 – »Musikwissenschaft: die Teildisziplinen im Dialog«

Der Beitrag widmet sich der Untersuchung von Musik-Macht-Komplexen im Zusammenhang mit Wissen aus Sicht der im Alten Reich ausgeübten Fürstenherrschaft. Dabei ist Herrschaft als legitimierte Macht aufzufassen, deren juristische Grundlage im Kern über den gesamten Zeitraum der Existenz des Reiches (800–1800) weitgehend unverändert blieb …

Minari Bochmann

Die Dodekaphonie als antifaschistischer Widerstand? Eine kritische Betrachtung der Kulturpolitik des italienischen Faschismus

Beitrag zur Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung Halle/Saale 2015 – »Musikwissenschaft: die Teildisziplinen im Dialog«

In Italien wurde die Dodekaphonie erst in der Zeit des Faschismus bekannt und stieß auf ausdrückliche Ablehnung, die vor allem vom traditionellen Musikestablishment ausging. Für den Staat jedoch erhielt sie eine zentrale Funktion, als Italien nach der Unterzeichnung des Kulturabkommens mit Deutschland gegenüber seinem »Achsenpartner« kulturpolitische Eigenständigkeit und Unabhängigkeit beweisen wollte. Die Uraufführung von Luigi Dallapiccolas Canti di prigionia (1938–1941) am 11. Dezember 1941 und die italienische Erstaufführung von Alban Bergs Wozzeck am 3. November 1942 sind nur die Spitze eines Eisbergs vieler Ereignisse …

Michael Braun

Wissenschaftler, Komponist und Arrangeur: zu Bartóks drei Modi der Volksmusikrezeption

Beitrag zur Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung Halle/Saale 2015 – »Musikwissenschaft: die Teildisziplinen im Dialog«

Als im Sommer 1904 das siebenbürgische Hausmädchen Lidi Dósa im ländlichen Gerlice puszta einem jungen Komponisten aus der Stadt einige Lieder vorsang, konnte sie nicht ahnen, damit den Keim gepflanzt zu haben für einen Einflussfaktor, der seine künftige Laufbahn maßgeblich prägen und lenken sollte …