Alte Musik

Birger Petersen

Virtualitäten des Barocks. Deleuze und die musikalische Analyse – Einleitung

Beitrag zum Internationalen Kongress der Gesellschaft für Musikforschung, Mainz 2016 – »Wege der Musikwissenschaft«

Die Theorien von Deleuze und der Barock

Birger Petersen

Deleuze liest Leibniz: Musiktheorie und Monade

Beitrag zum Internationalen Kongress der Gesellschaft für Musikforschung, Mainz 2016 – »Wege der Musikwissenschaft«

Deleuzes philosophische Konzeption der »Falte« und Leibniz' Theorie der Monaden

Andreas Münzmay

Virtualitäten der Opéra comique und XML-Code als ›Teleskop‹

Beitrag zum Internationalen Kongress der Gesellschaft für Musikforschung, Mainz 2016 – »Wege der Musikwissenschaft«

Die französische Opéra comique – digitale Editionsmethoden

Christoph Wolff

Bach- und Händel-Forschung zwischen Ost und West

Beitrag zum Internationalen Kongress der Gesellschaft für Musikforschung, Mainz 2016 – »Wege der Musikwissenschaft«

Bach und Händel nach 1945

Anna Maria Busse Berger

Mittelalterliche Mündlichkeit und Schriftlichkeit in der vergleichenden und historischen Musikwissenschaft

Beitrag zum Internationalen Kongress der Gesellschaft für Musikforschung, Mainz 2016 – »Wege der Musikwissenschaft«

Improvisation im Mittelalter

Jakob Götz

Musikalisches Repertoire als Spiegel kultureller Identitäten? – Einblicke in die Repertoireforschung mit Methoden der Digital Humanities

Beitrag zur Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung Halle/Saale 2015 – »Musikwissenschaft: die Teildisziplinen im Dialog«

Im Beitrag – ausgehend von einigen allgemeinen Beobachtungen zum Spannungsfeld Musikwissenschaft und Digital Humanities – anhand eines Leipziger DH-Projekts auf dem Gebiet der musikkulturellen Repertoire- und Identitätsforschung eine Möglichkeit aufgezeigt werden, ambitionierte Forschungszielsetzungen mit den pragmatischen Herausforderungen der DH-Forschungspraxis in Einklang zu bringen.

Concerto Köln

Am Scheideweg? – Gesprächsreihe zu Perspektiven der Alte-Musik-Bewegung

Teil 4: Alte Musik im Konzertleben – Massenkonformität und Exotentum. Außenseiter oder Mainstream?

Seit ihren Anfängen im 19. Jahrhundert steht die »Historische Aufführungspraxis« im Spannungsfeld von Wiederentdeckung und Protest. War sie mit ihren Ideen und Methoden lange Zeit ein Außenseiter im klassischen Musikleben, ist sie heute im Kulturleben akzeptiert. Was bedeutet das für ihre Zukunft? – Teil 4

Alexandra Denzer

Die Entwicklung der italienischen Opernarie im 17. Jahrhundert

Beitrag zur Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung Halle/Saale 2015 – »Musikwissenschaft: die Teildisziplinen im Dialog«

Der Beitrag präsentiert zentrale Ergebnisse einer Untersuchung der Entwicklung der italienischen Opernarie im 17. Jahrhundert. Dabei wird mit Anzahl und Stellenwert der Arien, dem Aufbau und Inhalt ihrer Texte sowie der musikalischen Form und Stilgebung systematisch die Entwicklung der wichtigsten Parameter abgehandelt, um den Weg der italienischen Opernarie von den Anfängen der Gattung in Florenz und Mantua um 1600 über ihre Fortsetzung und erste Blüte im Rom der 1620er- und 1630er-Jahre bis zur Konsolidierung der Oper in Venedig am Beispiel von Francesco Cavalli und der folgenden Generation um Giovanni Legrenzi, Antonio Sartorio, Carlo Pallavicino und Domenico Freschi bis in die 1680er-Jahre nachzuvollziehen.

Junko Sonoda, Minoru Tsuzaki

Theologische Bedeutungsebenen in der Motette »Herr, wenn ich nur dich habe« (SWV 280) von Heinrich Schütz: Eine Analyse anhand des Auditory Image Model

Beitrag zur Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung Halle/Saale 2015 – »Musikwissenschaft: die Teildisziplinen im Dialog«

Was man hört, beinhaltet Eigenschaften der Musik, wie den Unterschied der Tonfarbe zwischen den Instrumenten und Vokalstimmen oder der Wortklänge, die nicht im Notationssystem fixiert werden (können). Um diese akustischen Informationen zu berücksichtigen, wird anhand von Heinrich Schütz' Motette »Herr, wenn ich nur dich habe« als Analysemethode die Akustikanalyse anhand des Gehörmodells eingeführt. Die hier vorgestellte Analyse durch das Gehörmodell ist der erste Versuch in der historischen Musikforschung.

Angela Lohri

Kombinationstöne und Tartinis »terzo suono«

1714 entdeckt der italienische Geiger und Komponist Giuseppe Tartini, dass beim Spielen von Zweiklängen auf seiner Geige ein dritter Ton (»terzo suono«) erklingt. Tartinis Untersuchungen bringen die Bedeutung dieses akustischen Phänomens in der Musiktheorie und Harmonielehre, der Instrumentalpraxis und insbesondere für die Intonation zum Ausdruck. Angela Lohri zeigt mit ihrer Studie, wie Tartinis »terzo suono« im Lichte des damaligen und heutigen Forschungsstands verstanden werden kann.