Historische Musikwissenschaft

Susanne Kogler, Martin Zenck

Wider den Fetisch der Partitur. Hörprobleme serieller und post-serieller Musik

Beitrag zum Internationalen Kongress der Gesellschaft für Musikforschung, Mainz 2016 – »Wege der Musikwissenschaft«

Die Partitur steht im Zentrum von Musiktheorie und -analyse. Doch wird man vielen künstlerischen Entwicklungen damit nur teilweise gerecht.

Saskia Jaszoltowski

Zur audiovisuellen Analyse von Musik im Film

Beitrag zum Internationalen Kongress der Gesellschaft für Musikforschung, Mainz 2016 – »Wege der Musikwissenschaft«

Musikwissenschaft und Geschichte der Filmmusik werden in Beziehung gesetzt.

Pavlos Antoniadis

Verkörperung des inneren Hörens in Mark Andres Klavierkomposition »Contrapunctus«

Beitrag zum Internationalen Kongress der Gesellschaft für Musikforschung, Mainz 2016 – »Wege der Musikwissenschaft«

Der vorliegende Beitrag zeigt, wie die Verkörperung des Interpreten semantische »Zwischenräume« im Werk Mark Andres eröffnet.

Bernhard R. Appel

Beethovens Werkstatt. Genetische Textkritik und Digitale Musikedition

Beitrag zum Internationalen Kongress der Gesellschaft für Musikforschung, Mainz 2016 – »Wege der Musikwissenschaft«

In einem 2014 begonnenen Vorhaben soll Beethovens kompositorische Arbeitsweise erforscht werden.

Ulrich Krämer

Schönbergs Werkstatt: Wege einer zukünftigen Schönberg-Forschung

Beitrag zum Internationalen Kongress der Gesellschaft für Musikforschung, Mainz 2016 – »Wege der Musikwissenschaft«

Im Jahr 2021 wird die Arnold Schönberg Gesamtausgabe, deren erster Band vor über 50 Jahren das Licht der Fachwelt erblickt hat, mit dem Erscheinen der letzten noch ausstehenden Bände ihr Ziel erreicht haben.

Fabian Czolbe

Vom Werken und Werden in Max Regers Beethoven-Variationen op. 86

Beitrag zum Internationalen Kongress der Gesellschaft für Musikforschung, Mainz 2016 – »Wege der Musikwissenschaft«

Die Arbeitsmanuskripte Max Regers fordern einen Musikforscher förmlich dazu auf, aus der Perspektive des Textgenetikers auf das Material zu blicken – hier Max Regers "Beethoven-Variationen" op. 86

Fabian Czolbe

Einführung zum Symposium »Zum kompositorischen Schreiben und Weben bei Max Reger – Quellen kompositorischen Schaffens im Diskurs«

Beitrag zum Internationalen Kongress der Gesellschaft für Musikforschung, Mainz 2016 – »Wege der Musikwissenschaft«

Einführungstext zum Symposium »Zum kompositorischen Schreiben und Weben bei Max Reger – Quellen kompositorischen Schaffens im Diskurs«

Marios Joannou Elia

The Concept of Polymediality

Literary Sources as an Inherent Polymedial Element of Music

During the composition of »Strophes« (2003), in which the architectonic features of a high-tech factory influenced various parameters of the work such as the production of sounds, Marios Joannou Elia developed the concept of polymediality. This involved two dimensions: the work-immanent compositional dimension and polymediality in the process of staging.

Frederik Knop

Retrospektiven

Die letzten Kompositionen György Ligetis († 2006) finden bislang weder in der musikwissenschaftlichen Forschung noch in der internationalen Aufführungspraxis nennenswerte Beachtung.

Volker Timmermann, Freia Hoffmann

Im Spannungsfeld von »privat« und »öffentlich«. Musikalische Salons im deutschsprachigen Raum und in Paris

Beitrag zur Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung Halle/Saale 2015 – »Musikwissenschaft: die Teildisziplinen im Dialog«

In der Literatur zum Thema »Salon« ist vielfach ausgeführt worden, dass eine einseitige Zuordnung zur öffentlichen oder privaten Sphäre nicht sachdienlich sei. Andreas Ballstaedt nennt den Salon eine »halböffentliche Institution«,(1) Joachim Eibach beschreibt ihn als das »Öffentliche im Privaten«,(2) Peter Seiberts einschlägiger Artikel im Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft verortet ihn am »Schnittpunkt von Öffentlichkeit und Privatheit«.(3) Wir bieten einen Beitrag an, der aus Forschungen zur Geschichte der Instrumentalistin hervorgegangen ist, und zwar unter dem Gesichtspunkt ihrer Professionalisierungsmöglichkeiten. Wir nehmen eine Gegenüberstellung unter fünf Gesichtspunkten vor, die uns als Kriterien – auch für die weitere Theoriebildung – aufschlussreich zu sein scheinen.