Digitale Wissenschaft

Margret Jestremski und Torsten Roeder

Richard Wagner Schriften (RWS): Hybridedition und hybrides Edieren

Beitrag zum Internationalen Kongress der Gesellschaft für Musikforschung, Mainz 2016 – »Wege der Musikwissenschaft«

Berthold Over und Torsten Roeder

Diskussionsforum Digitale Musikwissenschaft: Protokoll

Beitrag zum Internationalen Kongress der Gesellschaft für Musikforschung, Mainz 2016 – »Wege der Musikwissenschaft«

Offenes Diskussionsforum zum Symposium »Stand und Perspektiven musikwissenschaftlicher Digital-Humanities- Projekte«

Berthold Over, Torsten Roeder

Stand und Perspektiven musikwissenschaftlicher Digital-Humanities-Projekte. Einleitung

Beitrag zum Internationalen Kongress der Gesellschaft für Musikforschung, Mainz 2016 – »Wege der Musikwissenschaft«

Digital-Humanities-(DH-)Methoden und ‑Verfahren in der Musikwissenschaft

Jakob Götz

Musikalisches Repertoire als Spiegel kultureller Identitäten? – Einblicke in die Repertoireforschung mit Methoden der Digital Humanities

Beitrag zur Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung Halle/Saale 2015 – »Musikwissenschaft: die Teildisziplinen im Dialog«

Im Beitrag – ausgehend von einigen allgemeinen Beobachtungen zum Spannungsfeld Musikwissenschaft und Digital Humanities – anhand eines Leipziger DH-Projekts auf dem Gebiet der musikkulturellen Repertoire- und Identitätsforschung eine Möglichkeit aufgezeigt werden, ambitionierte Forschungszielsetzungen mit den pragmatischen Herausforderungen der DH-Forschungspraxis in Einklang zu bringen.

Junko Sonoda, Minoru Tsuzaki

Theologische Bedeutungsebenen in der Motette »Herr, wenn ich nur dich habe« (SWV 280) von Heinrich Schütz: Eine Analyse anhand des Auditory Image Model

Beitrag zur Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung Halle/Saale 2015 – »Musikwissenschaft: die Teildisziplinen im Dialog«

Was man hört, beinhaltet Eigenschaften der Musik, wie den Unterschied der Tonfarbe zwischen den Instrumenten und Vokalstimmen oder der Wortklänge, die nicht im Notationssystem fixiert werden (können). Um diese akustischen Informationen zu berücksichtigen, wird anhand von Heinrich Schütz' Motette »Herr, wenn ich nur dich habe« als Analysemethode die Akustikanalyse anhand des Gehörmodells eingeführt. Die hier vorgestellte Analyse durch das Gehörmodell ist der erste Versuch in der historischen Musikforschung.

Angela Lohri

Kombinationstöne und Tartinis »terzo suono«

1714 entdeckt der italienische Geiger und Komponist Giuseppe Tartini, dass beim Spielen von Zweiklängen auf seiner Geige ein dritter Ton (»terzo suono«) erklingt. Tartinis Untersuchungen bringen die Bedeutung dieses akustischen Phänomens in der Musiktheorie und Harmonielehre, der Instrumentalpraxis und insbesondere für die Intonation zum Ausdruck. Angela Lohri zeigt mit ihrer Studie, wie Tartinis »terzo suono« im Lichte des damaligen und heutigen Forschungsstands verstanden werden kann.

Bernhard Lutz

Von der fürstlichen Preziose zum PDF-Download. Die Digitalisierung und Online-Erschließung der Chorbücher der Bayerischen Staatsbibliothek

Beitrag zur Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung Halle/Saale 2015 – »Musikwissenschaft: die Teildisziplinen im Dialog«

Die Digitalisierung und die virtuelle Bereitstellung von Quellenbeständen haben sich im Laufe der letzten Jahrzehnte zu weiteren Kernaufgaben vieler Bibliotheken und Forschungsarchiven entwickelt. In gleicher Weise, in welcher mehr und mehr Quellen über das Internet frei verfügbar sind, hat sich auch die Nutzung digitaler Ressourcen zu einem mittlerweile fest etablierten Instrument musikwissenschaftlicher Forschung entwickelt …

Irmlind Capelle

Die Bestände des Lippischen Hoftheaters Detmold (1825–1875). Durch digital gestützte Tiefenerschließung zu neuen Forschungsmöglichkeiten

Beitrag zur Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung Halle/Saale 2015 – »Musikwissenschaft: die Teildisziplinen im Dialog«

Das sogenannte Hoftheater-Projekt am Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/Paderborn hat das Ziel, Katalogisierungs-Beschränkungen aufzuheben und die Beziehungen der Objekte in den Mittelpunkt zu rücken …

Christof Weiß, Rainer Kleinertz, Meinard Müller

Möglichkeiten der computergestützten Erkennung und Visualisierung harmonischer Strukturen – eine Fallstudie zu Richard Wagners »Die Walküre«

Beitrag zur Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung Halle/Saale 2015 – »Musikwissenschaft: die Teildisziplinen im Dialog«

In diesem Artikel versuchen wir anhand eines konkreten Beispiels zu skizzieren, inwiefern informatische Methoden gewinnbringend im Bereich der Musikwissenschaft eingesetzt werden können und inwiefern umgekehrt musikwissenschaftliche Fragestellungen zu neuen Herausforderungen in der Informatik führen.

Stephanie Klauk, Frank Zalkow

Das italienische Streichquartett im 18. Jahrhundert. Möglichkeiten der semiautomatisierten Stilanalyse

Beitrag zur Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung Halle/Saale 2015 – »Musikwissenschaft: die Teildisziplinen im Dialog«

Mit seinen fast 70 Streichquartetten ist Joseph Haydn zweifellos eine zentrale Figur für die Entstehung und die frühe Geschichte des Streichquartetts. Zumindest im deutschen Sprachraum wird die Gattung daher immer noch fast ausschließlich mit der Wiener Klassik in Verbindung gebracht …