Format

Fabian Czolbe

Vom Werken und Werden in Max Regers Beethoven-Variationen op. 86

Beitrag zum Internationalen Kongress der Gesellschaft für Musikforschung, Mainz 2016 – »Wege der Musikwissenschaft«

Die Arbeitsmanuskripte Max Regers fordern einen Musikforscher förmlich dazu auf, aus der Perspektive des Textgenetikers auf das Material zu blicken – hier Max Regers "Beethoven-Variationen" op. 86

Fabian Czolbe

Einführung zum Symposium »Zum kompositorischen Schreiben und Weben bei Max Reger – Quellen kompositorischen Schaffens im Diskurs«

Beitrag zum Internationalen Kongress der Gesellschaft für Musikforschung, Mainz 2016 – »Wege der Musikwissenschaft«

Einführungstext zum Symposium »Zum kompositorischen Schreiben und Weben bei Max Reger – Quellen kompositorischen Schaffens im Diskurs«

Marios Joannou Elia

The Concept of Polymediality

Literary Sources as an Inherent Polymedial Element of Music

During the composition of »Strophes« (2003), in which the architectonic features of a high-tech factory influenced various parameters of the work such as the production of sounds, Marios Joannou Elia developed the concept of polymediality. This involved two dimensions: the work-immanent compositional dimension and polymediality in the process of staging.

Frederik Knop

Retrospektiven

Die letzten Kompositionen György Ligetis († 2006) finden bislang weder in der musikwissenschaftlichen Forschung noch in der internationalen Aufführungspraxis nennenswerte Beachtung.

Volker Timmermann, Freia Hoffmann

Im Spannungsfeld von »privat« und »öffentlich«. Musikalische Salons im deutschsprachigen Raum und in Paris

Beitrag zur Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung Halle/Saale 2015 – »Musikwissenschaft: die Teildisziplinen im Dialog«

In der Literatur zum Thema »Salon« ist vielfach ausgeführt worden, dass eine einseitige Zuordnung zur öffentlichen oder privaten Sphäre nicht sachdienlich sei. Andreas Ballstaedt nennt den Salon eine »halböffentliche Institution«,(1) Joachim Eibach beschreibt ihn als das »Öffentliche im Privaten«,(2) Peter Seiberts einschlägiger Artikel im Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft verortet ihn am »Schnittpunkt von Öffentlichkeit und Privatheit«.(3) Wir bieten einen Beitrag an, der aus Forschungen zur Geschichte der Instrumentalistin hervorgegangen ist, und zwar unter dem Gesichtspunkt ihrer Professionalisierungsmöglichkeiten. Wir nehmen eine Gegenüberstellung unter fünf Gesichtspunkten vor, die uns als Kriterien – auch für die weitere Theoriebildung – aufschlussreich zu sein scheinen.

Laure Spaltenstein

Berlin 1830, Wien 1870, München 1910

Eine Begriffsgeschichte musikalischer Aufführung im 19. Jahrhundert

Wie haben im 19. Jahrhundert Konzertbesucher das flüchtige Ereignis der musikalischen Aufführung begriffen? Die Vielfalt der benutzten Termini – u. a. ›Aufführung‹, ›Ausführung‹, ›Exekution‹, ›Vortrag‹, ›Wiedergabe‹, ›Reproduktion‹, ›Interpretation‹ – zeugt von dem Streben, das Phänomen des Musikmachens je nach Aufführungskontext und Klangergebnis differenziert zu beschreiben. In den drei zeitlich wie örtlich fokussierten Situationen des Konzertlebens Berlin um 1830, Wien um 1870 und München um 1910 werden die Begriffe aufgrund eines umfangreichen Quellenkorpus rekonstruiert, das nicht nur Vortragslehren und Enzyklopädien, sondern vor allem Konzertberichte in Musikzeitschriften und Tageszeitungen berücksichtigt.

Jakob Götz

Musikalisches Repertoire als Spiegel kultureller Identitäten? – Einblicke in die Repertoireforschung mit Methoden der Digital Humanities

Beitrag zur Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung Halle/Saale 2015 – »Musikwissenschaft: die Teildisziplinen im Dialog«

Im Beitrag – ausgehend von einigen allgemeinen Beobachtungen zum Spannungsfeld Musikwissenschaft und Digital Humanities – anhand eines Leipziger DH-Projekts auf dem Gebiet der musikkulturellen Repertoire- und Identitätsforschung eine Möglichkeit aufgezeigt werden, ambitionierte Forschungszielsetzungen mit den pragmatischen Herausforderungen der DH-Forschungspraxis in Einklang zu bringen.

Anja Göbel

»Die Toteninsel« in der Musik. Toteninselvertonungen nach Arnold Böcklins gleichnamigem Gemälde

Beitrag zur Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung Halle/Saale 2015 – »Musikwissenschaft: die Teildisziplinen im Dialog«

Als Komplement zu Johann Jakob Engels Aufsatz »Über die musikalische Malerei« exponiert die vorliegende Abhandlung die Frage nach dem ›Malerischen in der Musik‹ am Beispiel der Toteninselvertonungen nach Arnold Böcklins gleichnamigem Gemälde aus dem Jahre 1880.

Simeon Thompson

»… um später einmal mit Kopfschütteln […] gelesen zu werden«? Händels Judas Maccabaeus in der Textbearbeitung von Hermann Burte

Beitrag zur Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung Halle/Saale 2015 – »Musikwissenschaft: die Teildisziplinen im Dialog«

Herman Burtes Bearbeitung von Händels »Judas Maccabaeus« wurde breit rezipiert, was ihr zu einer Wirkungsgeschichte verholfen hat, die sie innerhalb Deutschlands so nie genossen hat. Auf den ersten Blick scheint ein Missverhältnis zu bestehen zwischen dem Status von Burtes Bearbeitung in NS-Deutschland und der Hartnäckigkeit, mit welcher der Text in der Literatur zum Themenkomplex »Musik und Nationalsozialismus« als Beispiel einer offiziellen Kulturpolitik zitiert wird. Und doch ist das Werk beispielhaft, wenn man es allerdings nicht als typisch, sondern vielmehr als symptomatisch versteht. …

Concerto Köln

Am Scheideweg? – Gesprächsreihe zu Perspektiven der Alte-Musik-Bewegung

Teil 4: Alte Musik im Konzertleben – Massenkonformität und Exotentum. Außenseiter oder Mainstream?

Seit ihren Anfängen im 19. Jahrhundert steht die »Historische Aufführungspraxis« im Spannungsfeld von Wiederentdeckung und Protest. War sie mit ihren Ideen und Methoden lange Zeit ein Außenseiter im klassischen Musikleben, ist sie heute im Kulturleben akzeptiert. Was bedeutet das für ihre Zukunft? – Teil 4