Anke Charton

»in camera privatamente«. Zur frühneuzeitlichen Begriffsgenese des Privaten

Beitrag zur Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung Halle/Saale 2015 – »Musikwissenschaft: die Teildisziplinen im Dialog«


Die wechselnden Bedeutungsnuancen, die der Begriff der Privatheit seit der Aufklärung als Beschreibungsmuster eines sozialen Rahmens erfahren hat, erschweren seine Anwendbarkeit auch in musikwissenschaftlichen Zusammenhängen; zu einer erneuten Schärfung kann jedoch eventuell ein Blick auf seine historischen Dimensionen beitragen. Auch vor der Verwendung des »Privaten« als Teil eines dichotomen Schemas im Verbund mit der als gegensätzlich codierten Idee des »Öffentlichen«, die wesentlich durch die Hervorbringung einer Sphäre der politischen Meinungsäußerung im 18. Jahrhundert geknüpft ist, gab es bereits das »Private« als Beschreibungsmuster eines sozialen Rahmens. …

Format · Aufsatz

URN · urn:nbn:de:101:1-201609071502

Publikationsort · Schott Campus, Mainz 2016

Zitation · Charton, Anke: »›in camera privatamente‹. Zur frühneuzeitlichen Begriffsgenese des Privaten«, in: Beitragsarchiv zur Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung Halle/Saale 2015 – »Musikwissenschaft: die Teildisziplinen im Dialog«, hrsg. von Wolfgang Auhagen und Wolfgang Hirschmann [http://schott-campus.com/gfm-jahrestagung-2015], Mainz 2016 [Schott Campus, urn:nbn:de:101:1-201609071502].


Das Beitragsarchiv fasst Referate und Posterpräsentationen der Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung 2015 in Halle/Saale zusammen, bietet einen guten Überblick über derzeit in der Musikwissenschaft verhandelte Themen und zeigt Wege für eine intra-interdisziplinäre Zusammenarbeit auf. Es spiegelt hiermit das der Tagung zugrundeliegende Konzept »Musikwissenschaft: die Teildisziplinen im Dialog« wider.

→ Beitragsarchiv zur Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung Halle/Saale 2015