Bernhard R. Appel

Beethovens Werkstatt. Genetische Textkritik und Digitale Musikedition

Beitrag zum Internationalen Kongress der Gesellschaft für Musikforschung, Mainz 2016 – »Wege der Musikwissenschaft«


Darüber, was genetische Textkritik im musikphilologischen Kontext meint und worauf sie abzielt, besteht derzeit nicht einmal ansatzweise Einigkeit. Dieses musikwissenschaftliche Terrain wird erst seit etwa 15 Jahren kultiviert und die daran Beteiligten setzen eigene, teilweise recht unterschiedliche Schwerpunkte. Die folgenden Darlegungen sind aus der spezifischen Arbeitspraxis des Akademieprojekts Beethovens Werkstatt erwachsen. In diesem 2014 begonnenen Vorhaben, das von Joachim Veit und mir geleitet wird, soll Beethovens kompositorische Arbeitsweise erforscht werden. Wie der Untertitel des Projekts anzeigt, werden dabei sowohl textgenetische Methoden als auch digitale Arbeits- und Präsentationstechniken entwickelt und miteinander verknüpft. Die dabei erzielten methodischen Praktiken und Darstellungstechniken werden so konzipiert, dass sie zukünftig nicht nur auf Beethoven, sondern auf jeden anderen, handschriftlich arbeitenden Komponisten angewendet werden können.

Format · Aufsatz

URN · urn:nbn:de:101:1-201709153237

Publikationsort · Schott Campus, Mainz 2017

Zitation · Bernhard R. Appel: »Beethovens Werkstatt. Genetische Textkritik und Digitale Musikedition«, in: Beitragsarchiv zur des Internationalen Kongresses der Gesellschaft für Musikforschung, Mainz 2016 – »Wege der Musikwissenschaft«, hrsg. von Gabriele Buschmeier und Klaus Pietschmann [http://schott-campus.com/gfm-jahrestagung-2016], Mainz 2017 [Schott Campus, urn:nbn:de:101:1-201709153237].


Das Beitragsarchiv fasst Referate und Posterpräsentationen des XVI. Internationalen Kongresses der Gesellschaft für Musikforschung 2016 in Mainz zusammen. Die Tagung stand unter dem Titel »Wege der Musikwissenschaft«.

Beitragsarchiv des Internationalen Kongresses der Gesellschaft für Musikforschung, Mainz 2016